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Apr/11

12

Vortrag, Dr. med. Knopf

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Probleme der medizinischen Versorgung von Frauen in   Entwicklungsländern.

IWC Organisierte einen Vortrag im St. Ansgar Krankenhaus

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe 2011 trafen sich Mitglieder des IWC (International Women’s Club Weserbergland) sowie interessierte Gaste im St. Ansgar Krankenhaus zu einem Vortrag mit dem Titel: Probleme der medizinischen Versorgung von Frauen in Entwicklungsländern. Referent war der Leiter (Chef Arzt) der Urologischen Abteilung Dr. Knopf.

Weltweit ist das Schicksal der Frauen maßgeblich von ihrem Bildungsniveau abhängig. Der Vortrag veranschaulichte die vielfältigen Benachteilungen der weiblichen Bevölkerungsschicht in Entwicklungsländern aufgrund ihrer Geschlechtszugehörigkeit, aus der oftmals eine schlechte medizinische Versorgung resultiert. Genitale Verstümmelungen, häufige Schwangerschaften und Infektionskrankheiten wie z.B. Malaria und HIV belasten Frauen und speziell Mutter in hohem Maße. Die Probleme dieser Frauen wurden ebenso erörtert wie die Möglichkeiten, diesem Schicksal zu entrinnen. Sobald Mädchen und Frauen die Kulturtechniken Schreiben und Lesen beherrschen, haben sie unmittelbaren Zugang zu Informationen. Die Wahrscheinlichkeit medizinische Nachteile erleiden zu müssen, reduziert sich so drastisch. Es bedarf internationaler wie nationaler Anstrengungen um die Gesundheitssituation der Frauen in Entwicklungsländern zu verbessern.

Abschließend erhielten die Zuhörerinnen  Informationen hinsichtlich eines humanitären Einsatzes im Jemen, der vor Hammer Forum geleitet wurde. Ziel dieser Hilfsmaßnahme  war die medizinische Versorgung jemenitischer Kinder vor Ort oder in besonders schweren Fällen die Behandlung in deutschen Krankenhäusern.

Der IWC bedankt sich bei Dr. Knopf für seinen umfangreichen Vortrag. Da er auf ein Honorar verzichtete ist es dem IWC möglich, den erhobenen Unkostenbeitrag aufzustocken und das Hammer Forum mit einer Spende in Hohe vom 500 Euro zu unterstützen.

Beim anschließenden Imbiss hatten alle Anwesenden die Möglichkeit, die besprochene Thematik hinsichtlich benachteiligter Frauen zu vertiefen und zu reflektieren. Außerdem gab es die Gelegenheit mit einem Gründungsmitglied des Hammer Forums, Frau Dr. Rudel,  in Kontakt zu treten und weitere Informationen zu anstehenden Hilfseinsätzen einzuholen.

 

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