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Der International Women’s Club Weserbergland spendet 1.000 Euro für Hospiz- und Palliativarbeit im Kreis Holzminden.
Alljährlich wird in der Mitgliederversammlung festgelegt, welchem Zweck die Mitgliedsbeiträge zugeführt werden sollen.
In der diesjährigen Versammlung wurde einstimmig beschlossen, den Hospizförderverein Sollinghospiz Christine Amalie, die Tafel Holzminden sowie das Welcome Café Höxter zu unterstützen. Der Hospiz Förderverein wurde als erstes bedacht.
Neben dem geschäftsführenden Vorstand des Fördervereins Solling-Hospiz Christine Amalie e.V. waren auch Frau Diana Schwannecke vom Hospizverein Region Holzminden e.V. sowie Frau Annemarie Meyer, die Koordinatorin des Palliativnetzwerkes mit anwesend und berichteten über ihre Tätigkeit. Hospizarbeit ist neben einer qualifizierten medizinisch-pflegerischen Versorgung auch zu einem großen Teil auf die Tätigkeit im Ehrenamt angewiesen. Hier blickt der Hospizverein auf eine jahrelange Erfahrung zurück. Neben der Schulung von ehrenamtlichen Helfern werden Menschen, wo immer möglich, unterstützt und begleitet. Was aber seit jeher in unserer Region fehlt, ist ein stationäres Hospiz. Noch vor der Corona-Pandemie hat hierzu Wolfgang Anders, Samtgemeindebürgermeister der Samtgemeinde Eschershausen-Stadtoldendorf, die Initiative ergriffen und den gedanklichen Grundstein für ein Hospiz gelegt. „Wir haben hier und auch in den angrenzenden Landkreisen einen erheblichen Versorgungsbedarf, der aktuell einfach nicht gedeckt wird. Uns fehlen diese Hospizbetten und wir schließen nun endlich mit dem Neubau eines stationären Hospizes die seit Jahren bestehende Lücke. Überregionale Angebote, mit einer Anfahrtszeit von über einer Stunde, sind keine Alternative für die schwerst erkrankten Menschen und deren Angehörige“ so die Aussage von Herrn Anders. Michael Pfeil vom Palliativnetz Region Holzminden verweist auf den sich seit Jahren zuspitzenden Fachkräftemangel in der Pflege. Um den Menschen in der Region zukünftig überhaupt noch ein adäquates Versorgungsangebot machen zu können, braucht es neue Konzepte, und es müssen neue Wege der Zusammenarbeit gefunden und Synergien genutzt werden. Die gute Nachricht ist, dass in der Versorgung schwerstkranker Menschen mit dem Palliativnetz bereits seit 2012 ein System der Zusammenarbeit etabliert und kontinuierlich ausgebaut werden konnte. Als Palliativnetz sind drei Koordinatorinnen beschäftigt, die sich um die Versorgungsplanung von Palliativpatienten kümmern. Zudem wurde eine träger- und praxisübergreifende Versorgungsstruktur mit einem ärztlichen Bereitschaftsdienst etabliert, der datentechnisch vernetzt ist. „Ich könnte vom Strand in Palma auf die Daten meiner Patienten zugreifen und Versorgungsprozesse steuern“, betont Herr Pfeil. Man ist an dieser Stelle bereits in der Zukunft angekommen und wird stetig an der weiteren Entwicklung arbeiten. In jedem Fall sind sich die Beteiligten sicher, dass mit einem Zentrum für Integrierte Palliativversorgung im Landkreis Holzminden ein Projekt vorangetrieben wird, das dazu beiträgt, die medizinische Versorgung zukunftsfähig zu machen. Im Rahmen einer gemeinsamen Erörterung übergab der IWC Weserbergland eine Spende in Höhe von 1.000 € an den Hospiz-Förderverein. Die beiden Vorsitzenden des Hospiz-Fördervereins, Wolfgang Anders und Michael Pfeil, dankten dem Präsidium des IWC Weserberglands für diese großzügige Spende. Der besondere Dank galt dabei den Initiatorinnen des Clubs, Heide Schleip und Elke Briese, für die Unterstützung. Interessierte können sich auch im Internet unter https://solling-hospiz.de über das Projekt und dessen Fortschritt informieren.
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Nach der Corona bedingten Pause konnte in diesem Jahr wieder eine Mitgliederversammlung durchgeführt werden. Es galt, auf die Jahre 2020 und 2021 zurückzublicken. Einige der geplanten Aktivitäten konnten durchgeführt werden, auf andere musste verzichtet werden. Es bestand Einigkeit darüber, dass alle Fahrten und Besuche auch mit den bekannten Einschränkungen lohnenswert waren. Hier sind vor allem die Tagesfahrten nach Frankfurt/Main und Essen in bekannte Ausstellungen zu nennen.
Aber auch in den verbleibenden Sommertagen bis in den Herbst wird es weitere Aktivitäten geben wie z. B. ein Gewürzseminar zu indischen Gewürzen.
Traditionell spendet der IWC Weserbergland einen erheblichen Teil seiner Einnahmen aus Mitgliedsbeiträgen an unterstützenswerte Einrichtungen in Holzminden und Höxter. Über die Übergabe wird zu gegebener Zeit berichtet werden.
Aus dem Vorstand ausgeschieden sind Regine Gatfield und Mechthild Sievers. Den beiden Damen wurde mit einer wunderbaren Rose im Topf für die geleistete Arbeit gedankt.

Die Versammlung endete mit Gesprächen bei Kaffee und Kuchen.
Endlich wieder ein Treffen zu gemeinsamem Essen und Trinken! Unsere liebe Freundin Emmy war wieder einmal bereit, Ihr Haus und Ihren Garten für unseren Pot Luck zu öffnen. Welch eine Erleichterung, dass unsere beliebte Aktivität stattfinden konnte. Leider war uns der Schönwettergott nicht so wohlgesonnen, aber es war auch drinnen sehr gemütlich. Und eine Premiere: es waren auch einige Ehemänner dabei, die sich auch sichtlich wohl gefühlt haben. Tausend Dank an Emmy und Jamil für die unendliche Gastfreundschaft und die leckeren Speisen.




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Fahrten zu kulturellen Ereignissen sind ein fester Bestandteil der Aktivitäten des IWC. Mit mehr als 30 Teilnehmenden war die Fahrt nach Essen ein wunderbares Erlebnis. Die Sonderausstellung im Jubiläumsjahr fand großen Anklang, und es reichte auch noch die Zeit, die reguläre Ausstellung zu besichtigen.
Am späteren Nachmittag ging es wieder zurück nach Godelheim, Höxter und Holzminden. Souverän gefahren von „unserem“ Busfahrer Dimitri.
Unser mitreisender Gast, Herr Ernst Schaffer, überraschte uns mit der Ankündigung, einen Artikel im TAH über die Fahrt zu schreiben und er machte auch gleich noch ein Foto von allen. Herzlichen Dank dafür.



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Hier eine Übersicht über die geplanten Aktivitäten in diesem Jahr in der Hoffnung, dass wir möglichst viel davon umsetzen können.
Es geht weiter am 22.03.2022 mit der Fahrt ins Museum Folkwang nach Essen.
Hier erwartet uns eine Jubiläumsausstellung „100 Jahre Folkwang in Essen“ mit „Bildern einer fließenden Welt“ so der Titel mit Werken von RENOIR, MONET, GAUGUIN.
Von Renoir über Monet bis zu Gauguin – Das Museum Folkwang zeigt 2022 anlässlich seines 100. Jubiläums am Standort Essen seine herausragende, von Karl Ernst Osthaus (1874–1921) begründete Sammlung spätimpressionistischer Kunst im Dialog mit der Sammlung Kōjirō Matsukatas (1866–1950). Erstmals seit den 1950er-Jahren wird die japanische Sammlung des französischen Impressionismus aus dem National Museum of Western Art in Tokio wieder umfassend in Europa präsentiert. Mit rund 120 Meisterwerken von Paul Cézanne, Paul Gauguin, Vincent van Gogh, Édouard Manet, Claude Monet, Pierre-Auguste Renoir und Auguste Rodin verdeutlicht die Schau, wie die moderne französische Kunst Anfang des 20. Jahrhunderts nicht nur von westlichen Sammlern und Sammlerinnen geschätzt wurde, sondern auch in Japan früh Anklang fand. Erzählt wird dies anhand von zwei faszinierenden Sammlerpersönlichkeiten des frühen 20. Jahrhunderts: Kōjirō Matsukata und Karl Ernst Osthaus.

| Grünkohlessen in Mühlenberg | Februar, 20. 12:00 Uhr wandern ab Horstberg, 13:00 Uhr Essen |
| Besuch im Folkwang Museum Essen, „Renoir, Monet, Gauguin“ | März, 22. ganztags |
| Schloss Bevern; Ausstellung „75 Jahre Wildnis Niedersachsen“ | April 20., 15:00 Uhr |
| Stadtführung in Göttingen „Gänseliesel Tour“ | Mai |
| Fahrt zur Documenta fifteen Kassel | Juni 28., ganztags |
| Pot Luck bei Emmy | Juli |
| Open-Air-Konzert Marktsommer Holzminden | August; 28., 18:00 Uhr |
| Godelheim 1200 Jahre Dorffest; „Casa Brasil“ | September 04., ab 13:00 Uhr |
| Fahrt nach Berlin und Potsdam | Oktober 14.-16. |
| Kaffeeseminar/Kaffeelino vorgemerkt | November |
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Adventskaffee/Jahresabschluss Hotel Niedersachsen | Dezember 02., 15:30 Uhr |
Eine genauere Übersicht mit weiteren Angaben folgt demnächst per Email.
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Das neue Jahr ist nun bereits einige Tage „alt“, aber es fühlt sich so an wie im letzten Jahr. Wir befinden uns immer noch in Gesellschaft eines Virus, das nicht locker lassen will. Trotzdem geben wir nicht auf und versuchen weiterhin, ein halbwegs normales Leben zu führen. Dazu gehört auch, dass wir uns wieder in kleinem Rahmen treffen, um den Kontakt nicht abreißen zu lassen.
Wir wollen auch unter diesen Voraussetzungen unsere Gemeinschaft pflegen. Ein kleines Veranstaltungsprogramm wird derzeit vorbereitet und an dieser Stelle veröffentlicht bzw. per Mail zugesandt.
Das Komitee wünscht allen ein gutes neues Jahr bei hoffentlich bester Gesundheit. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen!
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Wir befinden uns immer noch in schwierigen Zeiten: die Pandemie lässt nicht nach, die immer wieder auftauchenden neuen Varianten des Sars-Cov-2-Virus bringen uns um ungetrübte Freude auf die Weihnachtstage. Trotzdem dürfen wir nicht den Mut verlieren, irgendwann wieder ein „normales“ Leben führen zu können. In der Vergangenheit gab es immer wieder Zeiten, wo wir dachten, das schaffen wir nie. Aber wir Menschen sind immer wieder in der Lage, alle unsere Kräfte und Kreativität zu bündeln, um aus jeglicher Situation heile heraus zu kommen.
„Die größten Ereignisse, das sind nicht unsere lautesten, sondern unsere stillsten Stunden.“ (Friedrich Nietzsche)
In diesem Sinne wünschen wir Euch und Euren Lieben eine lichtvolle Weihnachtszeit und für das kommende Jahr eine extra große Portion Optimismus, Gesundheit und Zufriedenheit.
We wish you and your family and friends a merry Christmas and good health in the coming year.“
Eure IWC-Freundinnen
Heide, Elke, Regine, Liz und Mechthild

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Besuch im Städel Museum Frankfurt/Main – „Nennt mich Rembrandt“
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Es fanden sich doch einige Damen und Gäste des IWC Weserbergland, die trotz der pandemischen Bedingungen auf eine Fahrt ins Städel Museum nicht verzichten wollten. In diesem Jahr war eine Sonderausstellung dem berühmten niederländischen Maler Rembrandt gewidmet. Bilder aus den großen Museen der Welt waren im Städel Museum zu Gast, und dies war tatsächlich ein Magnet. Die Zugangsbeschränkungen waren gut organisiert, sodass jeder auch eine Weile vor einem Bild verharren und sich vertiefen konnte.
Rembrandt – ein großer Name, ein weltberühmter Meister. Doch wie kam der Müllerssohn aus Leiden zu seinem Erfolg? In der Weltmetropole Amsterdam wetteiferte er mit zahlreichen Talenten auf einem Kunstmarkt, der in der Geschichte seinesgleichen sucht. Rembrandts Erfindungsreichtum und seine eigenwillige Bildsprache in Malerei und Grafik faszinieren und bewegen bis heute.
Rembrandts Bildproduktion war erstaunlich reich und umfasste neben Landschaften, Genreszenen und Stillleben vor allem dramatische Historienbilder und lebensnahe Porträts. Dabei prägte die Auseinandersetzung mit anderen Malern seine künstlerische Entwicklung ebenso wie seine unternehmerischen Ambitionen. In der anregenden Atmosphäre von Wettstreit und Konkurrenz in Amsterdam, wo viele talentierte Künstler um die Gunst des wohlhabenden Bürgertums warben, entwickelte Rembrandt jene einzigartig expressive Bildsprache, mit welcher er sich schließlich auf dem hart umkämpften Kunstmarkt durchsetzen konnte. Quelle: Städel Museum
Wer diese besondere Ausstellung noch besuchen möchte: bis 31.01.2022 ist noch Gelegenheit!



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Herrn Mayers Obsessionen. 250 historische Brillen und ein Krimi
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Nach einer langen Zeit ohne kulturelle Angebote konnte endlich wieder eine Ausstellung besucht werden. Spontan entschlossen sich einige Damen, die Ausstellung im Schloss Bevern bei Holzminden zu besuchen, sie haben es nicht bereut. Den Abschluss bildete ein Ausklang des Nachmittags bei einem leckeren italienischem Eis.
Der Feuchtwanger Augenoptiker Gerhard Mayer trug im Laufe von 30 Jahren eine umfangreiche Sammlung historischer Brillen, Lorgnetten, Zwicker, Lupen und Etuis zusammen: Schläfenbrillen, Scherenbrillen, Faden- oder Faltbrillen, englische Silberbrille, Ränderbrille, Nürnberger Drahtbrille, Eisenbahnerbrille, Prothesenbrille, chinesische Schildpattbrille, Lorgnette oder Zwicker. Die umfassende Ausstellung gibt einen Überblick über die Entwicklung der Brille, die zuerst wohl in italienischen Klöstern im 13. Jh. in Gebrauch war. Venezianisches Glas war ein begehrter Rohstoff zur Fertigung der Gläser. Auch aus dem Edelstein Beryll wurden Augengläser geschliffen, daher leitet sich unser deutsches Wort „Brille“ ab. Ein weiterer Teil der Ausstellung inszeniert einen Brillenkrimi von Dirk Kruse.

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Ostergedicht
Die Sonne geht im Osten auf,
der Osterhas` beginnt den Lauf.
Um seinen Korb voll Eier sitzen
drei Häslein, die die Ohren spitzen.
Der Osterhas` bringt just ein Ei –
da fliegt ein Schmetterling herbei.
Dahinter strahlt das blaue Meer
mit Sandstrand vorne und umher.
Der Osterhas` ist eben fertig –
das Kurtchen auch schon gegenwärtig!
Nesthäkchen findet – eins, zwei, drei,
ein rot`, ein blau`, ein lila Ei.
Ein Ei in jedem Blumenkelche!
Seht, seht, selbst hier,
selbst dort sind welche!
Ermüdet leicht im Morgenschein
schlief Kurtchen auf der Wiese ein.
Die Glocken läuten bim, bam, baum
und Kurtchen lächelt zart im Traum.
Di di didl dum dei,
wir tanzen mit unsern Hasen
umfasst, zwei und zwei,
auf schönem, grünen Rasen.
Christian Morgenstern (1871-1914)
Ein schönes Osterfest wünscht Euch
Euer Komitee
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