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Arbeit im Wandel und das Weserbergland mittendrin. So lautet die Aussage von Carl Otto Künnecke und seinem Team. Die Damen und Gäste des International Women’s Club konnten sich während eines gemeinsamen Frühstücks davon überzeugen.

„Mit einem Ort, der nicht nur die Digitalisierung nach Holzminden bringt, sondern sie jeden barrierefrei erleben und erlernen lässt. Ein Ort, der das Arbeitsleben nicht verkompliziert, sondern eine Infrastruktur bietet, die digitales Arbeiten so einfach wie noch nie macht. Ein Co-Working Space und Konferenzzentrum, das nicht nur 2.600 Quadratmeter Fläche bietet, sondern unendlich viel Raum für kreative Entfaltung und effiziente Workflows.

Nur so kann der Freiraum entstehen, den jeder einzelne braucht, um seine individuellen Bedürfnisse erfüllen zu können. Im create:hub ist Zufriedenheit die wichtigste Währung. Denn wir haben verstanden, dass sie die Basis der Effizienz und der besten Ergebnisse ist.“

Gut versorgt und gestärkt aus dem Bistro wurden die Damen und Gäste durch die Räume geführt. Eine völlig neue Arbeits- und Lebenswelt tat sich auf. Alle waren sichtlich überrascht und auch beeindruckt über das Angebot, welches sonst nur eine Großstadt zu bieten hat: Räume zur individuellen Nutzung als Büro, Werkstatt oder Projektraum. Da bleibt kaum ein Wunsch offen. Und das Schönste ist, dass auch im Garten gearbeitet werden kann. Ein wunderbares Umfeld, um kreativ arbeiten zu können. Ein Besuch lohnt sich jederzeit.

Die Präsidentin begrüßt
Beim Frühstücksgespräch
Eine schöne Auswahl
auch hier Frühstücksgespräche
Alle lauschen gespannt und neugierig den Erläuterungen von Carl Otto Künnecke
der Hausherr beim Bericht
Und ein kleines Dankeschön gab es auch
Rundgang mit Lisa Künnecke
eine tolle Arbeitswelt
beim Rundgang

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Jul/23

24

International Pot Luck 2023

Wie in anderen International Women’s Clubs ist es auch in unserem IWC Weserbergland e. V. ein guter Brauch, einmal im Jahr einen Pot Luck zu veranstalten. Pot Luck bedeutet, ein „jeder bringt was mit Dinner“, so dass ein höchst kulinarisches Buffet entsteht. Übersetzt bedeutet Pot Luck einfach „Topfglück“.

Wie in den vergangenen Jahren waren Emmy und Jamil Hashash gerne bereit, ihr Haus und ihren wunderbaren Garten für uns Damen zu öffnen. Und dafür ganz herzlichen Dank!

Der Wettergott war uns hold, sodass wir auch draußen in dem wunderschönen Garten sitzen konnten. Jamil hatte für den Fall der Fälle vorsorglich einen tollen Pavillon aufgestellt.

Die anwesenden Damen hatten keine Mühe gescheut und wieder leckere Speisen, Desserts und Kuchen aufgetischt. Ein Dinnerbuffet der Luxusklasse. Und zum Appetitanregen hier die Fotos dazu.

Indonesische Köstlichkeiten
Wie soll man sich da entscheiden?
Das macht doch Appetit, oder?
Kuchen zum Dessert darf nicht fehlen
auch hier eine kleine Auswahl

Am Ende gab es noch eine kleine Modenschau. Emmy stellte diverse indonesische Pareos zur Verfügung, die gegen eine Spende erworben werden konnten. Frau kann da nicht nein sagen und so kam eine Summe zusammen, die Emmy dem Club spendete. Tausend Dank dafür liebe Emmy!

Es darf probiert und ausgesucht werden
Sieht das nicht toll aus?

Und so endete ein Nachmittag mit viel Spaß und fröhlicher Unterhaltung. Wir freuen uns nun schon wieder auf das nächste Mail.

c: Elke Briese

Innerhalb der Spendenaktionen wird auch regelmäßig eine Spende an das Festival gegeben. Zum einen ist das Festival ein tolles Event für unsere Stadt Holzminden und die gesamte Region, zum anderen wollen wir unsere Internationalität mit den internationalen Künstlern, die gerne hierher kommen, zum Ausdruck bringen.

Nach dem Ende der Corona Pandemie konnte das 16. Straßentheater Festival wieder starten. Und selbstverständlich war der IWC mit einer Aktion dabei. Wie gewohnt waren wir während des Kinderfestes am Sonntagnachmittag im Kauffmannsgarten mit einem Stand vertreten. Dank umfangreicher und freundlicher Unterstützung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Kulturamt Stadt Holzminden sowie der Stadtwerke Holzminden war unser Stand sehr gut vorbereitet. Wie immer gab es viele Spenden von Waffelteig, Kaffee und Kuchen. Ab mittags zog der Duft frischer Waffeln die Besucher an und viel zu schnell war alles ausverkauft. Dies zeigt deutlich den Erfolg unseres Einsatzes. An dieser Stelle geht ein Dank an alle Mitstreiterinnen und Mitstreiter, alle Aufbauhelferinnen und Aufbauhelfer sowie an die spendablen Damen unseres Clubs.

Fröhliche Damen warten auf den Beginn
Hier wird noch dirigiert …
Das große Waffelbacken beginnt
Niemand geht an diese Kasse!

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Apr/23

20

Der IWC in Hamburg

Wie immer, wenn der IWC zu einer Fahrt einlädt, kommen auch etliche Gäste gerne mit. Besonders beliebt sind die Fahrten zu einer sehenswerten Ausstellung. In diesem Frühjahr ging es am 18. April nach Hamburg in das bekannte Bucerius Kunstforum und dort in die Ausstellung „Menschenbilder“ von Gabriele Münter. Gabriele Münter (1877-1962) ist eine der bedeutendsten Expressionistinnen. Die Ausstellung Gabriele Münter. Menschenbilder legt erstmals den Fokus auf die Portraitdarstellung der Künstlerin. Anhand von rund 80 Gemälden, Druckgrafiken, Zeichnungen, Fotografien und einer Hinterglasmalerei veranschaulicht das Bucerius Kunst Forum den enormen Facettenreichtum in Münters Werk und ihre einzigartige schöpferische Kraft. Neben Werken der Gabriele Münter- und Johannes Eichner-Stiftung und der Städtischen Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau München versammelt die Schau Leihgaben bedeutender Sammlungen wie dem Milwaukee Art Museum, der National Gallery of Ireland, dem Museum Ludwig, Köln oder dem Israel Museum sowie privater Leihgeber bzw. Leihgeberinnen.

Selbstportrait
Darstellung einer Kranken
Frau mit Katze

Nach dem Besuch des Kunstforums war eine Zeit zur freien Verfügung, bis man sich wieder zur Besichtigung des Hamburger Rathauses traf. Vom Planungsbeginn bis zur Einweihung vergingen 55 Jahre. Am 26. Oktober 1897 wurde das neue, heutige Rathaus mit einem großen Volksfest eingeweiht. Für den IWC Weserbergland e.V. war eine Sonderführung vereinbart, wie man auch auf dem Ticket nachlesen konnte.

Ein persönliches Ticket

Eine sehr sachkundige Führerin zeigte uns die prachtvollen Säle und Räume; wir erfuhren, dass das Rathaus auf 4000 Eichenstämmen gegründet wurde und dass aus diesem Grund im Festsaal nicht getanzt werden darf, weil es sonst zu Schwingungen kommen kann, die dem Gebäude schaden könnten. Über all der Pracht konnte man fast vergessen, dass in diesem Haus täglich gearbeitet wird und die Geschicke der Stadt gelenkt werden. Es waren uns Einblicke nicht nur in die Festsäle gewährt, sondern auch in den Senatssaal und, besonders interessant, in das Gästebüro des amtieren Bürgermeisters. Der Senat und der amtierende Bürgermeister steuern den politischen Kurs Hamburgs, die hamburgische Bürgerschaft ist das Landesparlament und die Hamburger Gerichte stehen für eine unabhängige Rechtsprechung. Wer mehr wissen möchte: https://www.hamburg.de/stadt-staat/

Eingangstreppe
Der Gang in das Obergeschoss
Ein „Arbeitszimmer/Konferenzraum“
wunderbare Kronleuchter und Deckenmalerei
Wandbilder im Festsaal
Durchgang zu weiteren Arbeitsräumen
Zum Abschluss das Gruppenfoto mit Gästeführerin

Auf der Rückfahrt waren sich alle einig, dass diese Fahrt wirklich eine besondere war. Mit Applaus für den Busfahrer war man wieder wohlbehalten zurück.

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„Endlich wieder ein gemeinsames Grünkohlessen nach Abklingen der Corona-Pandemie“ dachten sich mehr als 20 begeisterte Grünkohlesser. Traditionell ist dieses Essen die erste gemeinsame Aktivität eines jeden neuen Jahres und darauf freuten sich alle. Wie immer gab es reichlich und gut zu essen, es schmeckte allen ganz ausgezeichnet. Bei einigen Damen hatte sogar der „Dessert-Magen“ noch Platz. Die Stimmung an den Tischen war super, man hatte sich nach dem Jahreswechsel viel zu erzählen. Die Zeit verging wie im Flug. Eine kleine Gruppe war wie jedes Jahr vom Parkplatz Horstberg zu Fuß nach Mühlenberg unterwegs. Wegen einer Jagd musste ein etwas anderer Weg aufgrund der Wegesperrung genommen werden, dies tat aber der guten Laune keinen Abbruch. Und viel länger war man auch nicht unterwegs.

Fazit: Es war wieder einmal ein tolles Beisammensein.

Die Stadt Holzminden gilt als internationales Zentrum der Riech- und Geschmacksstoffindustrie. Grundstein hierfür wurde 1874 durch die Patentierung des Vanillins gelegt. Zwischen Weser und historischer Altstadt entsteht ein interaktives Ausstellungshaus zum Thema Düfte und Aromen auf insgesamt 850m2 Nutzfläche.

Die Gründungsleiterin, Ursula Dworak, führte die Damen und Gäste des IWC durch die virtuellen Räume und Möglichkeiten, die dieses Haus seinen Besucherinnen und Besuchern bieten wird. Unter dem Motto „Erleben Sie das Unsichtbare“ werden alle Sinne angesprochen. Wer weiß, wie es auf dem Mond riecht oder wie ein Sommerregen riecht, woher diese wunderbaren Gewürze aus aller Welt kommen, wie das Vanillin entwickelt wurde und vieles mehr. Eine Entdeckungsreise, die alle Sinne anspricht. Jeder Mensch kommt an jedem Tag mit einem Duft, einem Gewürz in Verbindung. Und es riecht auch etwas, was eigentlich nicht riecht. Auch der Hinweis „ohne Parfüm“ heißt nicht, dass dies Produkt nicht in irgendeiner Art und Weise parfümiert wurde, damit wir es „riechen können“.

Im anschließenden Small Talk wurde deutlich, dass dies tolle Projekt einen großen Gewinn für die Stadt Holzminden und die Region darstellen wird. Man darf gespannt und neugierig sein!

Die Begrüßung

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Nov/22

3

Spende an Tafel Holzminden

Der IWC International Women’s Club Weserbergland e. V. spendet 400 Euro an die Holzmindener Tafel e. V.

Bei einem Treffen in den Räumen der Holzmindener Tafel e. V. konnte sich das Präsidium des IWC Weserbergland e.V. umfassend informieren.

Der IWC International Women’s Club Weserbergland e.V. stellt seine Mitgliedsbeiträge regelmäßig sozialen/karikativen Einrichtungen als Spende zur Verfügung. In der jährlichen Mitgliederversammlung wird festgelegt, welche Einrichtungen unterstützt werden sollen. Das unermüdliche Engagement vieler ehrenamtlicher Helfer wird damit honoriert in dem Bestreben, für andere da zu sein. Ein besonderes Anliegen war es den Damen des IWC Weserbergland, Einrichtungen zu unterstützen, die bedürftige Menschen, Geflüchtete, die ihre Heimat durch Kriege, Gewalt oder Hungersnöte verloren haben, mit gespendeten Lebens- und Nahrungsmitteln zu versorgen. Alle diese Einrichtungen sind auf ehrenamtliche Helferinnen und Helfer sowie Spenden angewiesen.

Die Holzmindener Tafel e.V. wurde am 30. Mai 2006 von engagierten Bürgern aus dem Kreis Holzminden gegründet. Als gemeinnütziger Verein sammelt die Holzmindener Tafel e.V. Lebensmittel und Dinge des täglichen Bedarfs ein, die nicht mehr verkauft werden sollen – von Supermärkten, Händlern, Bäckern, Herstellern etc. In der Zentrale in der Wallstraße in Holzminden, in der Zweigstelle in Bodenwerder, in der Zweigstelle in Eschershausen sowie in der Zweigstelle in Stadtoldendorf werden diese Nahrungsmittel an bedürftige Menschen weitergegeben. Eine äußerst sinnvolle Aufgabe, die sehr gut organisiert ist. Die Damen des IWC waren beeindruckt von der übersichtlichen Struktur und Ordnung in den Räumen. In der gut sortierten Kleiderkammer finden Erwachsene und Kinder ein modisches Angebot, ebenfalls sind auch Koffer und Taschen in der Auswahl. Spielzeug ist wie alles andere auch gegen einen geringen Kostenbeitrag zu erwerben. Auf diese Weise werden bereits in vielen Städten tagtäglich zehntausende Menschen in Not mit Nahrungsmitteln, die sie sich nicht mehr leisten können, versorgt. Tafeln leisten einen wichtigen Beitrag für die Versorgung von Menschen, die sich das tägliche Leben nicht oder kaum noch leisten können. Die Vertreterinnen und Vertreter beider Vereine und tauschten sich über ihre Tätigkeiten im Ehrenamt aus. Der IWC International Women’s Club Weserbergland e. V. übergab hierbei eine Spende von 400 € an die Holzmindener Tafel e.V. für die Beschaffung von Lebens- und Nahrungsmitteln. Dafür bedankte sich das Team von der Holzmindener Tafel e.V. herzlich beim IWC International Women‘s Club Weserbergland e. V.

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Der IWC International Women’s Club Weserbergland e. V. spendet 600 Euro an den Verein Welcome Höxter e. V.

Bei einem Treffen in den Räumen des Café Welcome Höxter e. V. konnte sich das Präsidium des IWC Weserbergland e.V. umfassend über die Begenungsstätte informieren.

Der IWC International Women’s Club Weserbergland e.V. stellt seine Mitgliedsbeiträge regelmäßig sozialen/karikativen Einrichtungen als Spende zur Verfügung. In der jährlichen Mitgliederversammlung wird festgelegt, welche Einrichtungen unterstützt werden sollen. Das unermüdliche Engagement vieler ehrenamtlicher Helfer wird damit honoriert in dem Bestreben, für andere da zu sein. Ein besonderes Anliegen war es den Damen des IWC Weserbergland diesmal, eine Einrichtung zu unterstützen, die Geflüchteten, die ihre Heimat durch Kriege, Gewalt oder Hungersnöte verloren haben, ein herzliches Welcome zu bieten. Die Einrichtungen sind auf ehrenamtliche Helferinnen und Helfer sowie Spenden angewiesen. Der Verein Welcome Höxter e.V. ist eine Begegnungsstätte und Koordinierungsstelle für Ehrenamtliche und Geflüchtete in Höxter. Welcome e.V. unterstützt Geflüchtete vor allen Dingen in Alltagsfragen. Der Verein möchte durch seine Arbeit einen Beitrag zur Integration und Teilhabe der geflüchteten Menschen an einem Leben in der Gesellschaft leisten, den interkulturellen Austausch stärken sowie die Selbstwirksamkeit und Selbstständigkeit der geflüchteten Menschen fördern. Das Welcome Café ist für diese Menschen ein Treffpunkt, an dem sie zusammenkommen, um gemeinsame Gespräche zu führen, Kinder zusammenspielen können und Sprachkurse angeboten werden. Durch die Begegnung mit vielen anderen Menschen, unterstützt man sich direkt untereinander und sorgt für bessere Orientierung in einer neuen Umgebung. Menschen an einem anderen Ort mit einer anderen Kultur Orientierung zu geben, war und ist auch eines der Aufgaben des International Women’s Club Weserbergland. So trafen sich die Vertreterinnen und Vertreter beider Vereine und tauschten sich über ihre Tätigkeiten im Ehrenamt aus. Der IWC übergab hierbei eine Spende von 600 € an Welcome e.V. und zeigte neben der finanziellen Unterstützung auch, dass Ihnen das Engagement für Menschen mit einem Schicksal, das von der Flucht geprägt ist, nicht gleichgültig, sondern gleichwohl am Herzen liegt. Dafür bedankte sich das Team von Welcome e.V. herzlich beim IWC und weist auch noch einmal ausdrücklich darauf hin, dass neben finanzieller Unterstützung, auch Unterstützerinnen und Unterstützer direkt vor Ort gern gesehen sind.

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Wieder einmal gab es für die Damen des IWC in der Porzellanmanufaktur Fürstenberg Besonderheiten zu besichtigen.

275 Jahre FÜRSTENBERG – Schätze aus Privatbesitz
25.6. – 30.10.2022

Kostbarkeiten aus Privatbesitz knüpfen einen roten Faden durch 275 Jahre Manufakturgeschichte. Bisher noch nie öffentlich ausgestellte, seltene Objekte aus allen Epochen von der Frühzeit der Manufaktur bis zum 21. Jahrhundert zeigen die tiefverwurzelte Faszination für Niedersachsens einzige Porzellanmanufaktur.

Eine wirklich beeindruckende Ausstellung, die allen sehr gut gefallen hat. Den Abschluss bildete ein fröhliches Kaffeetrinken im „Steinkrug“ vor der herbstlich-sonnigen Aussicht in das schöne Weserbergland.

Motto der Ausstellung
Durch’s Glas geschaut
dem kann man nur zustimmen!
Farbenfrohe Sammlerstücke
welch‘ ein herrlicher Tag

Der International Women’s Club Weserbergland spendet 1.000 Euro für Hospiz- und Palliativarbeit im Kreis Holzminden.

Alljährlich wird in der Mitgliederversammlung festgelegt, welchem Zweck die Mitgliedsbeiträge zugeführt werden sollen.

In der diesjährigen Versammlung wurde einstimmig beschlossen, den Hospizförderverein Sollinghospiz Christine Amalie, die Tafel Holzminden sowie das Welcome Café Höxter zu unterstützen. Der Hospiz Förderverein wurde als erstes bedacht.

Neben dem geschäftsführenden Vorstand des Fördervereins Solling-Hospiz Christine Amalie e.V. waren auch Frau Diana Schwannecke vom Hospizverein Region Holzminden e.V. sowie Frau Annemarie Meyer, die Koordinatorin des Palliativnetzwerkes mit anwesend und berichteten über ihre Tätigkeit. Hospizarbeit ist neben einer qualifizierten medizinisch-pflegerischen Versorgung auch zu einem großen Teil auf die Tätigkeit im Ehrenamt angewiesen. Hier blickt der Hospizverein auf eine jahrelange Erfahrung zurück. Neben der Schulung von ehrenamtlichen Helfern werden Menschen, wo immer möglich, unterstützt und begleitet. Was aber seit jeher in unserer Region fehlt, ist ein stationäres Hospiz. Noch vor der Corona-Pandemie hat hierzu Wolfgang Anders, Samtgemeindebürgermeister der Samtgemeinde Eschershausen-Stadtoldendorf, die Initiative ergriffen und den gedanklichen Grundstein für ein Hospiz gelegt. „Wir haben hier und auch in den angrenzenden Landkreisen einen erheblichen Versorgungsbedarf, der aktuell einfach nicht gedeckt wird. Uns fehlen diese Hospizbetten und wir schließen nun endlich mit dem Neubau eines stationären Hospizes die seit Jahren bestehende Lücke. Überregionale Angebote, mit einer Anfahrtszeit von über einer Stunde, sind keine Alternative für die schwerst erkrankten Menschen und deren Angehörige“ so die Aussage von Herrn Anders. Michael Pfeil vom Palliativnetz Region Holzminden verweist auf den sich seit Jahren zuspitzenden Fachkräftemangel in der Pflege. Um den Menschen in der Region zukünftig überhaupt noch ein adäquates Versorgungsangebot machen zu können, braucht es neue Konzepte, und es müssen neue Wege der Zusammenarbeit gefunden und Synergien genutzt werden. Die gute Nachricht ist, dass in der Versorgung schwerstkranker Menschen mit dem Palliativnetz bereits seit 2012 ein System der Zusammenarbeit etabliert und kontinuierlich ausgebaut werden konnte. Als Palliativnetz sind drei Koordinatorinnen beschäftigt, die sich um die Versorgungsplanung von Palliativpatienten kümmern. Zudem wurde eine träger- und praxisübergreifende Versorgungsstruktur mit einem ärztlichen Bereitschaftsdienst etabliert, der datentechnisch vernetzt ist. „Ich könnte vom Strand in Palma auf die Daten meiner Patienten zugreifen und Versorgungsprozesse steuern“, betont Herr Pfeil. Man ist an dieser Stelle bereits in der Zukunft angekommen und wird stetig an der weiteren Entwicklung arbeiten. In jedem Fall sind sich die Beteiligten sicher, dass mit einem Zentrum für Integrierte Palliativversorgung im Landkreis Holzminden ein Projekt vorangetrieben wird, das dazu beiträgt, die medizinische Versorgung zukunftsfähig zu machen. Im Rahmen einer gemeinsamen Erörterung übergab der IWC Weserbergland eine Spende in Höhe von 1.000 € an den Hospiz-Förderverein. Die beiden Vorsitzenden des Hospiz-Fördervereins, Wolfgang Anders und Michael Pfeil, dankten dem Präsidium des IWC Weserberglands für diese großzügige Spende. Der besondere Dank galt dabei den Initiatorinnen des Clubs, Heide Schleip und Elke Briese, für die Unterstützung. Interessierte können sich auch im Internet unter https://solling-hospiz.de über das Projekt und dessen Fortschritt informieren.

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